Hola mis queridos en alemania y todo el mundo!
Das sind die 4: Tomy, Julia, Claudia und Tina (v.l.) zusammen mit dem Padre (links) dem Abuelo und der Laica (unten ;-) )


Hier ein paar Bilder von dem Ausflug, den ich gemeinsam mit den vieren und Francisco gemacht habe. Es ging über die "Strasse" oben zu einer Chacra einer netten Familie, die auch viel mit der Pfarrei zu tun hat. Dort haben wir dann zuerst einen Mate getrunken und sind dann mit dem Bisitzer rausgefahren. Er hat uns dann seine Yerba-Mate Plantagen gezeigt und erklärt, was wichtig für den Anbau von Yerba ist. Er hat uns auch zu den grosse Sägewerken gebracht, bei denen viele Menschen hier Arbeit finden und uns erklärt wie das Holz wächst, und dann weiterverarbeitet wird.
Zuerst einmal viele Grüsse hier aus Azara!
Hier ist weiterhin alles in seiner besten Ordnung. Das Wetter wird langsam stetiger und wärmer. Der Frühling hält hier Einzug, sodass ich nur noch selten einen Pullover brauche.
In letzter Zeit ging alles seinen mehr oder weniger gewohnten Gang, doch es gab auch ein paar Besonderheiten in den letzten 2 Wochen:
Am Donnerstag in der vergangenen Woche waren hier die Priester, Pfarrer und sonstigen Geistlichen aus unserem Dekanat hier versammelt um ihre monatliche Versammlung zu veranstalten. Der Ort wechselt jedesmal und dieses Mal waren wir die "Glücklichen" die dieses Event beherbergen durften...
Das hiess am Mittwoch wurde ersteinmal der ganze Hof in Ordnung gebracht, gefegt, Laub gehakt, die Säle geputzt, eingekauft (hauptsächlich Essen), Essen vorbereitet... bis wir dann spät abends müde in die Betten gefallen sind. Zum Glück hatten wir (der Padre, Francisco und ich) dabei gute unterstützung von einigen Jugendlichen der Jugendgruppe, auf die man sich wirklich super verlassen kann!
Am Donnerstag morgen gegen 9 kamen dann alle Teilnehmer der Reunion hier an und wurden mit einem so ausgiebigen Frühstück hier begrüsst, dass einige schon dachten, dass das das Mittagessen sei. Aber nein denn wie sich das zu solchen Anlässen gehört wurde dazu ein grosses Asado vorbereitet. 
Hier ein Bild dieser Köstlichkeiten aus Fleisch:
Rindfleisch, Hähnchenschenkel und Chorizo (Würstchen)
Nach dem Mittagessen verschwanden dann alle wieder sofort, und wir hatten wieder unsere Ruhe und den Berg an Geschirr vor uns.
Für knappe eineinhalb Stunden Versammlung haben sich die Erwürdigen Herren wirklich sehr gut gehen lassen...
Am Samstag Morgen kehrte dann wieder mehr leben hier in die Pfarrei ein, denn der Padre erwartete Besuch aus Deutschland bzw aus Argentinien: Seine Nichte, die schon oft hier zu Besuch war, viele Leute hier gut kennt und jetzt in Buenos Aires für ein Semester Medizin studiert und 2 Freunde vom Studienaustausch (auch aus Deutschland) und ihre Schwester, die sie hier besucht.
Nach ihrer Ankunft am Samstag Morgen haben sie gleich angefangen unsere Küche aufzuräumen und so unser geordnetes Chaos, in dem 3 Genies den Überblick hatten ;-), zu beseitigen.
Die 4 haben dann in den Tagen darauf hier ein wenig die Gegend erkundet und sich hier von der sehr sauberen Luft in Buenos Aires erholt.
Rechts seht ihr noch ein Bild vom Rio Uruguay dem Grenzfluss zu Brasilien (ca. 10 km von mir entfernt)
Am Donnerstag sind sie dann weiter zu den Wasserfällen in Iguazu gefahren, die ja quasi hier um die Ecke sind (ca. 300 km).
Am Donnerstag sind sie dann weiter zu den Wasserfällen in Iguazu gefahren, die ja quasi hier um die Ecke sind (ca. 300 km).
Am Sontag war ich mit den Jungs und Mädchen der Firmungs-Katechese auf einer 1-Tages-Wallfahrt zu dem Diözesanheiligtum unseres Bistums: zur hl. Jungfrau von Itatì.
Früh morgens, um 4:30 Uhr, sind wir mit 2 Bussen und insgesamt 106 Jungen, Mädchen, Eltern, Katecheten... hier vor der Pfarrei losgefahren und haben dort, nach 5 Stunden Busfahrt mit vielen Liedern und Gebeten, zuerst ein Heim für Schwerstbehinderte besucht, dass dort direkt neben der Basilika aufgebaut wurde. Dort haben wir einige Kartons an Lebensmittelspenden der Menschen aus Azara hin gebracht und anschliessend mit den Kranken dort gesprochen oder einfach nur ihre Hand gehalten.
Hier ein Bild des Heiligtums. Es geht übrigens auf eine Marienerscheinung zurück. Das besondere daran ist, dass Maria einem Indio erschienen ist, was hier auch als Zeichen der Verbundenheit Marias mit den Ureinwohnern (hier meistens den Guaranì) gedeutet wird.
Mittags haben wir dann die Unmengen von Empanadas (gefüllte Teigtaschen) verspeist, die die Katecheten vorher vorbereitet hatten.
Dann haben wir natürlich die Basilika von Itatì besichtigt und sind auch zum Fluss Paranà gegangen, der dort ist und die Grenze zu Paraguay bildet.
Nachdem wir dann eine neue Statue der Jungfrau von Itatì für die Marien-Grotte der Pfarrei gekauft hatten (die Alte wurde zum 3. Mal zerstört) haben wir uns dann am späten Nachmittag auf den Rückweg nach Azara gemacht (natürlich nochmal 5 Stunden Busfahrt...).
Das ist soweit das neuste hier aus Azara.
Ich hoffe es geht euch allen daheim, oder wo ihr sonst in die Welt seit, gut und ich hoffe bald was von euch zu hören!
Hasta las proximas y suerte!
Bern(ar)d(o)
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